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Jahrelang wurden österreichische Piloten durch die Notwendigkeit des Checkfluges und das Erfordernis einer Nachschulung bei abgelaufener Lizenz in Flugschulen vergattert, wo man ihnen dann für einen Stempel ohne Checkflug 35 Euro abgenommen hat. Bei "abgelaufener" Lizenz hat der erforderliche Stempel, natürlich ohne eine Nachschulung vorzunehmen, 70 Euro gekostet.

Der Abzockerprozess hat gezeigt, dass man im Österreichischen Aeroclub wusste, dass Lizenzverlängerungen (auch bei abgelaufenem Schein - da hat es nur das Doppelte gekostet) nicht regelkonform vorgenommen worden sind.

Es hat Jahre gedauert und durch die "Nibelungentreue" innerhalb des Aeroclubs dieses
Gerichtsverfahren gegen einen der Oberabzocker, Helmut Sobek mit seiner Flugschule Salzburg, benötigt um dieser sinnlosen Abzocke ein Ende zu bereiten.

Hier nur ein Beispiel von vermutlich tausenden:


Zusätzlich hat der DHV, hier durch Karl Slezak, die Piloten mit deutscher Lizenz über Jahre falsch informiert, sie würden für Flüge in Österreich seit 1. 1. 1997 ebenfalls einen Checkflug benötigen.

Diese Falschinfo wird leider ungeprüft auf unzähligen Internetseiten unter das Volk gebracht.



Obwohl Inhaber deutscher Lizenzen die Verlängerung auch bei einem Luftaufsichtsbeauftragten oder in einer deutschen Flugschule (überwiegend kostenlos) vornehmen konnten, wird es im Laufe der Jahre tausende deutsche Piloten gegeben haben, die nach Österreich zum Fliegen gekommen sind und dabei diesen Checkflug gleich in einer österreichischen Flugschule "erledigt" haben.

Der damalige Bundessektionsleiter Sepp Himberger hat das als neue Inkassomöglichkeit ohne Rechtsgrundlage verkündet. Diese Abzockmöglichkeit ist noch am 4. Juni 2006 auf der HP seiner Flugschule Kössen zu lesen, obwohl seit September 2005 offiziell bekannt ist, dass Inhaber deutscher Lizenzen in Österreich keinen Checkflug brauchen und auch niemals einen benötigt haben.

Auch einer seiner Musterschüler in Sachen Inkasso, Helmut Sobek, hat auf der HP seiner Flugschule Salzburg diese Inkassomöglichkeit angeboten und sie ist am 4. Juni 2006 immer noch zu lesen!

Die Verbände verletzen als Vollzugsbehörden 1. Instanz nicht nur ihre Aufsichtspflicht über die an ihre Weisungen gebundenen Flugschulen, sie informieren die Piloten sogar falsch und sind somit für diese Abzocke mit verantwortlich!

Tausende Piloten wurden über Jahre in Flugschulen gelenkt und tausende deutsche Piloten werden diesen Checkflug in Österreich bei einer österreichischen Flugschule "gemacht" und dafür bezahlt haben.

Jahrelang wurden österreichische Piloten durch solche Hinweise auf die Notwendigkeit des Checkfluges und das Erfordernis einer Nachschulung bei abgelaufener Lizenz in Flugschulen vergattert, wo man ihnen dann für einen Stempel ohne Checkflug 35 Euro abgenommen hat. Bei "abgelaufener" Lizenz hat der erforderliche Stempel, natürlich ohne eine Nachschulung vorzunehmen, 70 Euro gekostet.

Helmut Sobek sagte als Leiter der Flugschule Salzburg vor Gericht dazu:
Das haben alle so gemacht


Das heißt, Helmut Sobek von der Flugschule Salzburg behauptet, alle Flugschulen hätten keinen Checkflug und keine Nachschulung vorgenommen, aber das Geld dafür kassiert.

Im Laufe der Jahre haben so die Piloten (auch ausländische) einige Hunderttausend Euro in die Flugschulen getragen.

W.K.
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